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30.09.2016
 

Bargeldabschaffung als weiterer Schritt zum gläsernen Menschen

 
Der gläserne Mensch soll durch und durch Wirklichkeit werden, in großen Teilen ist das bereits auch gelungen. Allein die Datensammelwut der USA reicht aus, jeden Menschen erschreckend durchsichtig werden zu lassen. Die Abschaffung des Bargeldes wäre die nächste Stufe, die nach Willen vieler Länder gar nicht schnell umgesetzt werden kann. Vorreiter ist derzeit Schweden, hier treibt man die Abschaffung mit allen Mitteln voran.
Als fadenscheiniger Grund für die Bargeldabschaffung wird immer wieder die Kriminalität genannt, die durch im Anschluss dann nicht mehr möglich wäre.
 

Kritik aus der Bevölkerung

 
Schweden hat es bereits geschafft, dass nur noch knapp drei Prozent aller Zahlungsvorgänge mit Bargeld erledigt werden. Dennoch regt sich auch dort großer Protest. Insbesondere ältere Bürger, die ein Leben lang mit Bargeld bezahlt haben, sind verständnislos und wollen diesen Umstieg nicht hinnehmen. Bargeld gehört wie ein Kulturgut zum täglichen Leben dazu und das will sich die schwedische Bevölkerung nicht nehmen lassen.
 

Kontrolle und der gläserne Mensch

 
Der Hauptgrund, warum immer mehr Länder die Abschaffung des Bargeldes wollen, ist keineswegs eine gute Absicht oder die wirkliche Bekämpfung von Kriminalität. Die Zahlungen auf elektronischem Wege sind schlichtweg kontrollierbar, weil jede einzelne Zahlung registriert und gespeichert wird. Auf diese Weise lässt sich klar ablesen, wer wann was zu welchem Preis gekauft hat. Staaten oder andere Einrichtungen können jeden einzelnen Bürger peinlich genau kontrollieren und ein persönliches Profil von ihm erstellen.
 

Im Ernstfall geht es nicht ohne Bargeld

 
Kommt es zu ernsthaften Krisenzeiten, dann ist Bargeld das einzige Mittel der Wahl. Elektronische Zahlungsvorgänge verlieren dann ihre Bedeutung und ein ganzes Wirtschaftssystem steht vor dem Kollaps. Zudem ist elektronisches Geld keineswegs sicher. Stromausfälle, Angriffe von Hackern oder der Ausfall von Computernetzwerken können ein Desaster auslösen.
Die schon erwähnte Kriminalität ist zudem immer mehr online zu suchen. Durch Cyberkriminalität werden Unmengen an elektronischem Geld gestohlen und abgezapft. Wirklich sicher ist der Handel über das Internet erst dann, wenn die Bezahlung persönlich und mit Bargeld erledigt wird. Eine Bargeldabschaffung könnte die ohnehin schon dramatische Kriminalitätsrate im Internet noch deutlich erhöhen, da dann jegliche Ausweichmöglichkeit fehlt.